Kathleen
Vereecken










 

 

 

Eine größere Welt

Bloomsbury Berlin Verlag, 2012

Duitse vertaling : Meike Blatnik

De pers over dit boek

Leon wächst als Findelkind in einer Pflegefamilie im Morvan auf, einer bitterarmen Gegend im Osten Frankreichs. Zum Glück ist da Méline, die ältere Tochter des Hauses, deren Wärme und Zuneigung alles erträglich macht. Als Méline stirbt, bricht Leons Welt zusammen. Er macht sich allein auf den Weg in die Hauptstadt und muss sich in den Gassen von Paris als Gelegenheitsarbeiter, Straßenhändler und Dieb durchschlagen. Und er beginnt nach seinen wahren Eltern zu suchen. Sein einziger Hinweis ist eine Karte, die er als Säugling in seiner Windel bei sich trug. Was hat das rätselhafte Symbol darauf zu bedeuten?

 

De pers over dit boek [terug]

‘Die Geschichte um Leon, der sich auf die Suche nach seinen Wurzeln begibt, ist fiktiv, aber sehr überzeugend geschrieben. Die Vergangenheit mit den damaligen Lebensumständen wird lebendig, die Gegensätze zur Erziehung heute deutlich. Dabei ist Erzählung eingebunden in eine Kulisse, die sehr detailreich und lebendig beschrieben wird.
Die Autorin schreibt sehr feinfühlig und denkt sich sehr gut in ihre Hauptfigur Leon hinein. Das verleiht der Geschichte eine ungeheure Tiefe.’ (Heike Rau, Leselupe)

‘In einer anziehend schönen Sprache und atmosphärisch dicht beschreibt Kathleen Vereecken Leons Entwicklungsweg zu einem mündigen Bürger, der es aus eigener Kraft schafft, sein Leben in der Mitte des 18. Jahrhunderts nach seinem Willen zu gestalten.
Mag dieser historische Roman fiktiv den möglichen Spuren des ältesten Sohnes von Rousseau folgen, so kreuzen sich die Wege von Vater und Sohn nur einen kurzen Moment und auch dieser scheint glaubwürdig zu sein.’ (Karin Hahn)
‘Dieser spannende, zu Recht mit dem belgischen Boekenleeuw ausgezeichnete Historienroman glänzt nicht nur durch sprachliche Leichtigkeit, sondern ist auch in seiner Lebensklugheit ein absolutes Geschenk.’ (Maren Deller, Eselsohr)
‘Vereecken erzählt vom Leben in Frankreich im Zeitalter der beginnenden Aufklärung mit einer atmosphärischen Dichte, die unter die Haut geht.’ (Susanne Lintl, Kurier)

‘Natürlich ist das eine fiktive Geschichte, an der aber die grundsätzlichen Fakten stimmen. Die Autorin führt ihre LeserInnen sprachlich und atmosphärisch ganz wunderbar – auch in der hervorragenden Übersetzung - in die Zeit des vorrevolutionären Frankreichs und macht sie mit den Fragen und Problemen, den Lebensverhältnissen und Denkweisen jener Zeit vertraut.’ (Heike Brandt, Kulturradio)